Isolation

Georg Strobl   

Projektbeschreibung

Lockdown – Zuhause bleiben, nur einkaufen und Bewegung in der Natur ist erlaubt. Keine sozialen Kontakte mehr, keine Freunde treffen, keine Umarmungen, kein Körperkontakt. Ich wohne alleine, was mache ich jetzt den ganzen Tag? Also stellt sich die Frage, wie kann ich mich mit mir selbst beschäftigen, ohne den ganzen Tag in den Fernseher zu glotzen oder zu schlafen. Erstes Ziel, überleben. Aber einfach nur überleben, Klopapier kaufen und Nachrichten schauen? Nein das geht auch nicht. Ich hab nur mich selbst, ich, der wichtigste Mensch in meinem Leben. Vielleicht sollte ich mich mit mir selbst beschäftigen, mich erforschen, mein Innerstes finden, mein Ich erkunden?

In dieser Fotoserie habe ich meine Begegnungen mit mir selbst humorvoll aber auch in ihrer Schwere und Bedeutsamkeit fotografisch festgehalten, denn diese Beziehung, die jeder mit sich führt, hat ihre Höhen und Tiefen. Sie lässt uns oft lächeln, manchmal weinen, vielleicht auch an Grenzen kommen, sie stellt uns aber immer die Frage: Wer bin Ich?

Die Serie begann im Lockdown mit dem Foto „Schach“ und dem Text „Isolation part1 – Uns gehts gut, ich habe gewonnen.“ das ich auf Facebook stellte. So hat auch jedes Foto einen kurzen Text, im Fotobuch, das ich Euch als PDF schicken wollte kommt die Idee etwas besser zur Geltung.

Biografie

Georg Strobl wurde 1983 in Salzburg geboren.

Der Künstler ist schon seit jeher an Kunst interessiert, im Jahr 2013 entdeckte er die Fotografie, sie sollte ab diesem Zeitpunkt eine seiner größten Leidenschaften werden. Nach seiner Ausbildung zum Mediendesigner absolvierte er die Prager Fotoschule, in der er seinen Blick auf das wesentliche nochmals vertiefen konnte.

Neben den Bereichen Werbe- und Architekturfotografie kristallisierte sich auch das ablichten verlassener Orte und Gebäuden als Passion heraus. Mit diesen Bildern möchte er die Vergänglichkeit des Seins und die Erneuerung darstellen.